Da es im Internet keine universale Inkasso-Möglichkeit gibt, müssen Anbieter kostenpflichtiger Dienste (das müssen nicht immer Erotik-Angebote sein,
auch die Stiftung Warentest möchte ihre Testergebnisse nicht alle kostenlos preisgeben...) sich etwas anderes einfallen lassen.
In Deutschland ist die Kreditkarten-Akzeptanz nicht sehr hoch, so ist die einfachste Möglichkeit die Abrechnung über die Telefonrechnung,
also über sog. "Mehrwertdienste".
So könnte man z.B. über einen einmaligen Telefonanruf eine PIN genannt bekommen, mit der man anschließend Zugriff auf den Downloadbereich hat.
Oder man wählt sich gleich über eine kostenpflichtige Rufnummer ins Internet ein: solange man über diese Rufnummer online ist, hat man Zugriff auf die
ansonsten geschützten Daten. Das tut i.d.R. dann ein Dialer vollautomatisch.
Allerdings kann man über diese Nummer auch den ungeschützten Bereich des Internet erreichen. So besteht ganz schnell die Gefahr, nicht mehr 0,065 €/min. (siehe Internet-Zugang), sondern plötzlich 1,86 € zu zahlen, ohne das man das merkt! |