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06.02.2012 - 22:23 Stand: 31.07.2011
Internet: Zugang mit Modem

Internet: Zugang mit Modem

Analoger Zugang mit Modem

Der einfachste Weg ins Internet geht über die gute, alte Telefonleitung! Wie schon in der →Kapiteleinleitung geschrieben, werden hier die digitalen Daten in analoge Töne umgesetzt. Deshalb ist technisch nur eine Geschwindigkeit von maximal 56,6Mehr über Baud auf Wikipedia
(neues Fenster)Baud möglich; infolge der Begrenzung der Leitungspegel wird meist eine noch geringere Geschwindigkeit (33,6..48 Baud) erzielt.

Und noch ein Problem: Heute werden über eine Telefonleitung viele Gespräche gleichzeitig geleitet, durch Datenkompression erreicht man sogar noch mehr. Diese Kompression (sie wird aus diesem Grund aber nicht von allen Anbietern eingesetzt) ist aber wiederum tödlich für hohe Datenübertragungsraten, die selbst bereits auf Kompression setzt.

Hinweis: Lassen Sie sich nicht durch Begriffe verwirren. Auch wenn inzwischen vom "digitalem Telefonanschluss" gesprochen wird: die Übertragung selber ist nach wie vor analog, lediglich die Vermittlungsstelle arbeitet mit digitaler Technik (daran erkennbar, dass Sie mit Mehr über Tonwahl auf Wikipedia
(neues Fenster)Tonwahl wählen können, nicht wie früher gewohnt mit dem ratternden Mehr über Impulswahlverfahren auf Wikipedia
(neues Fenster)Impulswahlverfahren der alten Wählscheibentelefone!

Hardware

Voraussetzungen

Lediglich ein Mehr über Modem auf Wikipedia
(neues Fenster)Modem und eine Mehr über TAE auf Wikipedia
(neues Fenster)TAE-Anschlussdose (siehe Bild rechts; auf dem Bild darüber der dazu passende Stecker).

Ein Modem ist heute in den meisten Notebooks und vielen PCs bereits integriert. Ein Einbaumodem gibt es auf →Ebay neu bereits ab 5 Euro, externe für USB- oder COM-Schnittstelle ab vielleicht 10 Euro aufwärts.

Provider

Natürlich können Sie sich mit monatlichen Grundgebühren an einen Provider wie T-Online, AOL etc. binden.

Ich empfehle jedoch die Variante Internet-By-Call, wo nur die genutzten Minuten abgerechnet werden (über die Telefonrechnung). Sind Sie im Urlaub oder surfen Sie lange Zeit nicht, zahlen Sie auch nichts.

Einen Nachteil kann diese Methode aber trotzdem haben: Diese Leitungen sind hin- und wieder auch mal belegt und Sie müssen u.U. öfters anwählen!

Arcor

Keine Anmeldung erforderlich.

Tagsüber:(01070) 019207820,65ct/min., Mo-Fr 9-18h
0,59ct/min., Sa+So 9-18h (sonst 1,99 ct!)
Abends/Nachts:(01070) 019207830,56ct/min., Mo-So 18-9h (sonst 1,99 ct!)
Benutzername:arcor
Kennwort:internet

Freenet

Anmeldung erforderlich!
Freenet bietet zwar weitere Tarife auch ohne Anmeldung an, jedoch zu deutlich teureren Konditionen!

0-24h:(01019) 0192317770,89 ct/min.

T-Online

Anmeldung erforderlich!

0-24h:(01033) 01910111,99 ct/min.

Zum Vergleich: Der AOL-Start-Tarif kostet 1,65ct/min. bei 10 Stunden Mindestumsatz oder 9,95 €. Diese laufenden Kosten fallen jeden Monat an, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung!

Alle Anbieter im Vergleich finden Sie auf →Teltarif.de

Resüme

Der analoge Zugang ist der preiswerte Einstieg in die Online-Welt für Gelegenheitssurfer. Ein fester Vertrag bringt i.d.R. keine Vorteile, meine Empfehlung ist demzufolge Arcor Internet-By-Call.

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Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.
Mark Twain
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