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06.02.2012 - 22:38 Stand: 31.07.2011
Internet: DSL-Anschluss-Schema

Internet: DSL-Anschluss-Schema

Schematische DSL-Anschluss Anleitung

Ausgangszustand

Zunächst finden wir normalerweise eine TAE-Hausanschluss-Dose vor (grau dargestellt), an die ein Telefon angeschlossen ist (hier blau eingezeichnet):

Anschluss TAE→Telefon

Natürlich könnte auch noch z.B. noch ein Anrufbeantworter oder ein Fax angeschlossen sein, zur Vereinfachung habe ich aber nur ein Telefon eingezeichnet! Bei ISDN käme statt des Telefons zunächst der NTBA.

 

Aufsplitten dieses Anschlusses

Im ersten Schritt muss der Splitter (hier dunkelgrau) zwischen Hausanschluss und Telefon zwischengeschaltet werden:

Anschluss TAE→Splitter→Telefon

Wieder gilt für ISDN dasselbe wie oben...

 

Anschluss von DSL-Modem und Computer

Nun wird das DSL-Modem (braun) am Splitter angeschlossen, der Computer (violett) am DSL-Modem über Netzwerk (LAN="Local Area Network"):

Anschluss TAE→Splitter→Telefon und Splitter→DSL-Modem→Computer

Statt (kabelgebundenem) LAN kann natürlich auch ein (wireless) WLAN Anwendung finden; das Prinzip ist jedoch immer das Gleiche!

Software

Zur Nutzung des DSL-Modems wird nun noch ein sog. PPPoE-Treiber benötigt (ab Windows XP ist er bereits enthalten):
PPP ("Point-to-Point-Protocol") ist ein Protokoll zum Verbindungsaufbau und zur Authentifizierung; PPPoE ermöglicht dieses nicht über eine Wählleitung, sondern über Netzwerk ("over Ethernet").
Dieser Treiber ist also für die Übermittlung der Zugangsdaten verantwortlich, es wird sozusagen eine Wählverbindung via LAN simuliert.

Router

Besser ist jedoch der Einsatz eines Routers! Beim DSL-Neuanschluss bekommt man häufig günstige, subventionierte Modelle mit integriertem DSL-Modem. Dieser stellt eigenständig die Verbindung zum Internet her und der über Netzwerkkabel angeschlossene Rechner fordert lediglich die Daten aus dem Internet an, ohne sich dafür zu interessieren, wie er sie bekommt. Diese Router haben im Normalfall eine →Firewall integriert, die vor Angriffen schützt und sollten deshalb im Heimnetz bevorzugt eingesetzt werden!

Router gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen: die einfachsten lediglich mit einem einzigen LAN-Anschluss; WLAN-Router mit zusätzlichem Funk-Netzwerk; oder komfortable Router mit mehreren Netzwerk-Ausgängen; jeweils mit oder ohne integriertem DSL-Modem.

 

Mehrplatzanwendungen

Netzwerk - also der Einsatz eines Routers - bedeutet aber nicht nur die Verbindung zwischen DSL-Modem und einem einzelnen Computer: es kann eine komplette Unterverteilung zu mehreren Systemen eingerichtet werden.

Diese Systeme können nun auch untereinander Daten austauschen oder Drucker geeinsam nutzen!

 
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Herwarth Walden
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