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| 08.09.2010 - 23:34 | Stand: 03.03.2008 | ||
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| Hardware: | Billige ISDN-Karte zum Straßenpreis ab ca. 15 Euro, hochwertige Markenmodelle bis etwa 100 Euro. (wird aber häufig bei einem ISDN-Neuanschluss subventioniert!) |
| Installation: | Entfällt bei vorhandenem Telefonanschluss; ISDN-Neuanschluss z.B. für 0 Euro (Arcor) bis knapp 60 Euro (T-Com) |
| Vorteil: | Einfach; schneller Verbindungsaufbau; außerdem zwei Leitungen. |
| Nachteil: | Immer noch deutlich langsamer als DSL! |

Die zurzeit größtmögliche Geschwindigkeit ist mit DSL zu erreichen! Es wird auch als ADSL bezeichnet,
wobei das "A" für "asynchron" steht, da mit verschiedenen Geschwindigkeiten Daten herunter- und hochgeladen werden:
Die Upload-Geschwindigkeit beträgt nur kaum mehr als ein Zehntel der Download-Geschwindigkeit - bei DSL 1000 zum Beispiel wird zwar mit 1.024 kBit/s vom Internet heruntergeladen ("Downstream"),
aber nur mit 128 kBit/s hochgeladen ("Upstream").
Das hört sich aber schlimmer an als es ist - denn das ist immer noch doppelt so schnell wie ISDN und Sie spüren den Upload erst dann,
wenn Sie z.B. größere Emails versenden!
Die Technik ist dem Netzwerk recht ähnlich, so dass Sie eine zum Telefonanschluss zusätzliche, unabhängige Leitung erhalten! Sie haben also in jedem Fall noch mindestens eine Leitung zum Telefonieren übrig!
DSL ist aktuell in den Geschwindigkeiten 1000 oder 2000, 3000 abgelöst durch 6000, und seit Neustem sogar 16000 kBit/s verfügbar,
wobei IMHO DSL 1000 bis 2000 für den normalsterblichen Anwender
absolut ausreichend ist! 3000 und mehr sind für Multiuser-Netzwerke und höhere Upload-Geschwindigkeiten interessant.
Arcor bietet alternativ bereits höhere Uploads gegen Aufpreis an.
Da die Verfügbarkeit von der Entfernung zur Vermittlungsstelle abhängt, gibt es in ländlichen Regionen heute auch DSL light mit 384k Downstream (max. 64k Upstream, also ISDN-Geschwindigkeit!), da es zur höheren Geschwindigkeit nicht reicht!
Zum Anschluss benötigen Sie entweder eine interne DSL-Karte oder ein externes DSL-Modem,
das Sie aber über eine gewöhnliche Netzwerkverbindung mit Ihrem PC verbinden müssen!
Da in den meisten moderneren PCs bereits Netzwerkkarten integriert sind, ist dieses i.d.R. problemlos möglich.
In die Telefonleitung wird ein Splitter vorgeschaltet, an den das Modem angeschlossen wird.
| Hardware: | Wird i.d.R. bei einem DSL-Neuanschluss subventioniert: DSL-Modem ab 0 Euro; Marken-Modelle 30-50 Euro; kabellose (wireless) Lösungen ab 50 Euro. |
| Installation: | Anschlusspreis 50-100 Euro, wird von den meisten Anbieter nur noch ab DSL 2000 übernommen, Arcor ab DSL 1000 |
| Vorteil: | Am schnellsten; außerdem wird kein Telefon blockiert. Darüber hinaus sicher gegen Dialer. Für Vielsurfer in der Summe preiswerter als ISDN oder Modem. |
| Nachteil: | Nicht flächendeckend verfügbar. Kostenfaktor: Zu teuer für Gelegenheitssurfer aber i.d.R. deutlich billiger für Vielsurfer! |
Eine Alternative zu DSL ist Internet über Kabel: Bei mit DSL vergleichbaren Geschwindigkeiten und Preisen vor allem interessant für alle, die kein Festnetz-Telefon besitzen (z.B. Homezone Benutzer).
Das Kabelmodem wird an die zuvor installierte Multimediadose (mit drei Anschlüssen) und den PC über Netzwerk verbunden.
| Hardware: | Von 0 bis 50 Euro (subventioniert), sonst 100 bis über 150 Euro. (wird i.d.R. auch hier bei Neuanschluss subventioniert) |
| Installation: | Der Anschlusspreis von etwa 50 Euro entfällt meist bei höherwertigen Tarifen |
| Vorteil: | Schnell wie DSL; völlig unabhängig vom Telefonanschluss. Sicher gegen Dialer. Preiswert für Vielsurfer. |
| Nachteil: | Nicht flächendeckend verfügbar. Ungünstiges Preis-/Leistungsverhältnis für den Gelegenheitssurfer |

Dort, wo weder DSL noch Kabelanschluss verfügbar sind, bietet sich dann noch Internet via Satellit an.
Allerdings funktioniert das über die normale Telefonleitung (da ja die Verbindung Satellit > Erde nur eine Einbahnstraße ist),
erst bei größeren Downloads wird der Satellit lediglich zugeschaltet!
Inzwischen gibt es jedoch Zwei-Wege-Lösungen zu attraktiven - weil subventionierten - Preisen!
| Hardware: | DVB-S Karte bei vorhandener Sat-Anlage ab ca. 89 Euro (teilweise inzwischen auch hier Subventionierungen) |
| Installation: | Meist auf 0 € subventioniert, Sat-by-Call sowieso frei |
| Vorteil: | Schneller als Modem/ISDN, flächendeckend verfügbar! Sat-By-Call Angebote ohne Grundgebühr od. Mindestumsatz verfügbar Positive Nebenerscheinung: Hunderte von Fernsehkanälen |
| Nachteil: | Telefon wird als Rückkanal beim Ein-Weg-System benötigt,
hierbei auch keine echte Flatrate verfügbar Höhere Hardwarekosten oder lange Vertragsbindung bei 2-Wege (knapp 50 Euro p.M. für DSL 1000) |
Über terrestrischen Digital-Empfang (
Überall-TV) soll in Zukunft auch Internet möglich sein.
| Hardware: | ab 100 Euro für TV-Karte (mit Preisverfall ist zu rechnen) |
| Installation: | derzeit nicht angeboten |
| Vorteil: | Unabhängig, mobil, auch TV-Empfang möglich |
| Nachteil: | Absolute Zukunftsmusik, nicht (vor 2010) flächendeckend verfügbar (wenn überhaupt!) |

Im mobilen Zeitalter erlangt WLAN einen immer höheren Stellenwert. Das Prinzip funktioniert genauso, wie Sie zuhause über Wireless-LAN eine Verbindung zu Ihrem Router herstellen. Unterwegs müssen Sie allerdings einen öffentlichen Accesspoint ("Hotspot") finden! Wir können das mit einem Schnurlos-Telefon und seiner Basisstation bzw. einem Handy mit globalem Netz vergleichen!
Öffentliche Hotspots finden Sie in Flughäfen und Bahnhöfen, Hotels, aber auch in Bars und Cafés.
Für einen Zugang im ICE läuft derzeit ein
Modellversuch,
während die
Lufthansa ihr 2004 für Langstrecken eingeführtes Angebot Ende 2006 (erst mal?) wieder eingestellt hat!
Inzwischen verbreiten sich auch sog. WLAN-Communities, deren private Nutzer ihr WLAN öffentlich mit anderen Mitgliedern teilen, z.B.
FON.
| Hardware: | WLAN-fähiges PDA oder Notebook mit Centrino®-Technologie oder WLAN-Stick ab etwa 30,- Euro |
| Installation: | i.d.R. keine expliziten Einrichtungskosten |
| Vorteil: | Mit dem eigenen Notebook überall ins Internet |
| Nachteil: | Nicht flächendeckend; standortgebunden mit geringer Reichweite; meist recht hohe Verbindungskosten |

Im Zeichen von Handy-Flatrates und Homezonen bekommt der Festnetzanschluss einen immer geringeren Stellenwert. Wer trotzdem mit DSL-Geschwindigkeit surfen möchte, für den kann UMTS eine Alternative sein!
| Hardware: | 130-500 Euro (Subvention bis auf Null oder Miete möglich) |
| Installation: | Keine Anschlussgebühr während der Einführung |
| Vorteil: | Kein Festnetz-Telefon erforderlich; mobil. |
| Nachteil: | Netzabdeckung; außerhalb Homezone teuer |

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